Wie die Arbeitsagentur beim Start in die Selbstständigkeit helfen kann

Wenn man arbeitslos ist, dann kann es sehr schwierig werden auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Doch kann man sich die Hilfe des Jobcenters zunutze machen. Wenn Man Hartz-IV bezieht und sich selbstständig machen möchte, so hat man keinen Anspruch auf den Gründungszuschuss. Stattdessen kann man beim Jobcenter in Einstiegsgeld bekommen. Seit dem Jahr 2009 gibt es die Option auf Darlehen oder Zuschüsse für erforderliche Investitionen.

Da bei diesen Leistungen kein Rechtanspruch besteht, liegt es im Ermessen den Kundenbetreuers, welche Hilfen ausgezahlt werden sollen. Dazu sollte man sich die Arbeitshilfen anschauen, wo die wichtigsten Regeln zum Einstiegsgeld vorhanden sind. Die Texte findet man auf der Webseite der Arbeitsagentur.

Grundsätzlich ist es so, dass die zuständige Behörde ein Einstiegsgeld nur für eine hauptberufliche Selbstständigkeit zahlt. Des Weiteren muss der Gründer arbeitslos sein und nachweisen können, dass sein Geschäft oder sein Unternehmen langfristig erfolgreich sein wird.

Das Einstiegsgehalt für die Selbstständigkeit ist auf höchstens 24 Monate befristet. Es beläuft sich auf 50 Prozent der ALG-II-Regelleistung. Die Förderung kann bei langer Arbeitslosigkeit sogar höher sein. Die Leistungen werden ausschließlich für Investitionen in Sach- oder Betriebsmittel wie Büroausstattung, Marketingaufwendungen und Gastronomiemöbel bestimmt.

Der Zuschuss ist auf höchstens 5.000 Euro begrenzt. Das Darlehen kann aber höher ausfallen. Es gibt aber keine Eingliederungsleistungen. Jedoch können diese gewährleistet werden, wenn die Finanzierung durch Bank- oder Landeskredite nicht möglich ist. Als Beleg für eine nicht vorhandene Kreditwürdigkeit reicht eine Bestätigung der Hausbank aus.

Viele arbeitslose Menschen wissen leider von dieser Möglichkeit nicht Bescheid. Es soll aber viele arbeitslose Menschen geben, welche den Einstieg in die Selbstständigkeit erfolgreich gemeistert haben. Viele von ihnen haben den Zuschuss sinnvoll investiert und sind heute in ihren Tätigkeiten erfolgreich.

Die Arbeitslosigkeit kann zwar ein Tiefpunkt der professionellen Karriere darstellen, jedoch hat man während dieser Zeit die Möglichkeit über seine wahren Interessen und beruflichen Ziele nachzudenken. Einige von den Menschen, die arbeitslos waren, haben diese Zeit sinnvoll genutzt, um sich ihrer wahren Interessen klarzuwerden. Am Ende ist für einige Menschen klar, dass sie nur in einer Selbstständigkeit voll aufblühen können. Die Arbeitsagentur unterstützt derartige Vorhaben und man sollte daher von dieser Chance unbedingt Gebrauch machen.